24.04.18

Karpaltunnelsyndrom (CTS)- Ist eine Behandlung ohne Operation möglich?

Das Karpaltunnelsyndrom ist ein weit verbreitetes Krankheitsbild. Die Beschwerden sind bei jedem Patienten annähend diesselben: Schmerzen (vor allem nachts), Gefühlsstörungen im Daumen, Zeige- und Mittelfinger, sowie Kraftverlust in der betroffenen Hand. Diese beeinflussen uns im Alltag erheblich und sorgen dafür, dass bereits die kleinsten Aufgaben (wie z.B. Schuhe binden, das Zuknöpfen eines Hemdes, usw.) zu wahren Herausforderungen werden.

Was ist überhaupt das Karpaltunnelsyndrom (CTS)?
Beim CTS kommt es zur Einengung des Nervus medianus im Bereich des Handgelenks durch ein Band (Lig. carpi transversum), dass sich handflächenseits von der Elle zur Speiche spannt. Dem Nerv bleibt zu wenig Platz und es zeigen sich die bereits erwähnten Symptome.
Durch verschiedene Ursachen kann es zu diesem Nervenengpass-Syndrom kommen. Sei es durch Entzündungen oder hormonelle Veränderungen wie z.B. in der Schwangerschaft.

Klassischerweise durchläuft der Betroffene mehrere Stationen bis zur gesicherten Diagnose um schließlich die notwendige Therapie zu erhalten. Schulmedizinisch reichen die Behandlungen vom Tragen einer Handgelenksorthese über die Einnahme von Schmerzmittel und Kortison bis hin zur operativen Sanierung. Die Einnahme von Medikamenten ist aber immer mit Nebenwirkungen vergesellschaftet und eine Operation birgt stets das Risiko für Komplikationen wie Wundheilungsstörungen, Infektionen oder Nachblutungen. Ist dies aber die einzige Möglichkeit die uns zur Verfügung steht?

Die Antwort ist definitiv NEIN. Mit Akupunktur, Laserbehandlung und Taping können bereits nach wenigen Sitzungen enorme Erfolge erzielt werden und dies komplett nebenwirkungsfrei. Die Schmerzen sowie der Kraftverlust lassen sich äußerst schnell beherrschen. Die Senibiltätsstörungen benötigen zumeist etwas länger, was aber auch nach der operativen Sanierung der Fall ist.

Die Diagnose Karpaltunnelsyndrom bedeutet also nachweislich nicht, dass Sie der Weg zum Chirurgen führen muss. Die TCM gibt uns genug Werkzeuge um dieses Beschwerdebild erfolgreich zu therapieren.

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